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Hier sind einige Situationen geschildert, wie du sie vielleicht auch kennst.

Hast du Tipps, wie die Schüler es besser machen könnten?

1. Sabine sitzt mit ihren Freundinnen zusammen. Morgen steht eine Mathe-Arbeit an und die Mädchen reden schon einige Zeit darüber.
Sandra: „Ich hab’ so einen Bammel vor der Arbeit. Bestimmt kommen wieder 1000 Sachen dran, die ich nicht geübt habe – das ist immer so: Ich übe immer das Falsche.“
Petra: „Der Herr Schwarz, der stellt die Aufgaben so kompliziert, das versteht doch kein Mensch, was der eigentlich will.“
Sandra: „Ja, stimmt, das geht mir genau so. Ich hasse Mathe einfach. Ich kann das nicht und werde das nie können. Das wird wieder eine Pleite werden – meine Mutter dreht durch, wenn ich wieder ne 5 schreibe.“

Wie mag Sabine sich fühlen, die sich das die ganze Zeit angehört hat?


2. Lukas schreibt in den nächsten Tagen eine Arbeit. Er kann wieder mal nicht gut schlafen deswegen und macht sich Sorgen. Er denkt: „Ich hab’ einfach kein Talent für Mathe. Bestimmt schreibe ich wieder eine 5 und dann kriege ich echte Probleme zuhause.“ Diese Gedanken quälen ihn tagelang.

Was meinst du: Wird Lukas am Tag der Klassenarbeit besonders motiviert und leistungsfähig sein?


3. Anne fängt immer ganz motiviert mit den Matheaufgaben an. Leider vergisst sie die Zeit und schafft nie alle Aufgaben.

Welchen Tipp könntest du ihr geben?


4. Marc passiert es öfter, dass er eine Aufgabe nicht auf Anhieb lösen kann. Er versucht es dann immer und immer wieder. Je verbissener er versucht, die Aufgabe zu lösen, desto weniger gelingt es ihm.

Was könnte er anders machen?


Meide "Schlecht-Macher" und "Jammerlappen"

Du kennst diese Mitschüler: Vor Arbeiten jammern sie, wie schwierig das alles ist, dass sie das sowieso nicht hinkriegen, dass sie richtig Panik haben.

Unser Tipp: Meide solche Mitschüler als hätten sie ansteckenden Ausschlag. In der Tat sind negative Gedanken auch ansteckend. Mache mal den Test und unterhalte dich eine halbe Stunde mit jemandem, der so negativ redet und fühle dann mal in dich hinein, wie es dir geht. Ich wette mit dir: Du fühlst dich nicht gut. Und wer sich nicht gut fühlt, der kann keine Top-Leistung erbringen!

Also: Wenn solche Negativ-Gespräche aufkommen, entferne dich oder sage ganz klar, dass solches Gerede nicht nur nichts bringt, sondern sogar schadet. Wenn einer deiner Freunde immer jammert, dann lade ihn doch zum Lernen ein – entweder lernt ihr gemeinsam (prima!) oder dein Freund wird aufhören, in deiner Gegenwart zu jammern (auch prima), weil er gar nichts verändern will.

Am Tag der Arbeit gehe zwar rechtzeitig zur Schule, aber erst dann in den Klassenraum, wenn der Lehrer schon im Anmarsch ist – es wäre dumm, wenn du kurz vor der Arbeit noch mit negativem Gedankengut „gefüttert“ wirst.

Allein dieser Tipp kann dir schon helfen, deine Mathe-Zensur zu verbessern!


Deine Einstellung

Gehe davon aus, dass du alles hast, um die Aufgaben zu lösen: Ein sehr kluges Gehirn und du hast gut gelernt. Vertraue dir selbst und sei ganz sicher: Du kannst das!

Wenn du mit dieser Einstellung an die Aufgaben heran gehst, wirst du sie wahrscheinlich besser lösen als jemand, der mit der Einstellung herangeht: Bestimmt schaffe ich das nicht, ich kann Mathe eh nicht. Das, was du denkst, beeinflusst, wie dein Gehirn arbeitet. Bist du positiv gestimmt und hast Vertrauen zu dir selbst, dann kann dein Gehirn reibungslos arbeiten!

Gehe davon aus, dass die Aufgaben, die in der Arbeit vorkommen, von dir gelöst werden können (wenn du im Unterricht aufgepasst und Zuhause gelernt hast J ). Es kommt nichts dran, was unmöglich zu schaffen ist – du hast also gute Gründe dafür, die Arbeit optimistisch anzugehen!


Konzentration

Knicke am besten dein Arbeitsblatt so, dass du immer nur die eine Aufgabe siehst, die du gerade bearbeitest. Das hilft dir, dich zu konzentrieren. Unser Unterbewusstsein nimmt nämlich alles wahr, also auch die anderen Aufgaben – und dann beschäftigt sich unser Gehirn nebenbei damit.

Das ist der Grund, warum man manchmal falsche Angaben abschreibt – statt die Werte aus Aufgabe 4 benutzt man einen aus Aufgabe 5 und schon ist die Aufgabe falsch.


Teile deine Zeit ein!

Verschaffe dir am Anfang der Klausur einen Überblick: Nehmen wir an, du hast 5 Aufgaben und 45 Minuten Zeit, dann bleiben für jede Aufgabe im Schnitt 9 Minuten.

Lege eventuell deine Uhr auf den Tisch und schaue ab und zu mal drauf, wie du in der Zeit bist. Manchmal „verliert“ man sich, weil man an einer Aufgabe zu lange rumgrübelt.



Beginne mit dem Einfachsten

Es ist am besten, wenn du zuerst eine Aufgabe löst, bei der du dir ganz sicher bist. Wenn du diese Aufgabe dann locker löst, gibt dir das einen positiven Kick, gute Energie zum Weitermachen. Wenn du dagegen mit einer Aufgabe beginnst, mit der du dich quälst, dann ist dein Selbstvertrauen dahin und du machst bei leichten Aufgaben auch Fehler – einfach, weil du dir weniger zutraust.


Weitere Tipps ...

... zu Mathe und anderen Fächern findest du auf unserer Schwester-Website "Schule sorglos". Dort gibt's auch weitere kostenlose Downloads! Hier klicken, um zur Seite zu gelangen.