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von Walburga Kliem, zertifizierte Trainerin für Berufs- und Lebenszielplanung


„Oh, gerade merke ich, dass ich keine Visitenkarte dabei habe.“

„Sorry, aber auf einen Visitenkarten-Austausch war ich gar nicht eingestellt.“

Solche Aussagen können für Sie der Vergangenheit angehören, wenn Sie die folgenden Tipps beachten. Visitenkarten sind schon lange nicht mehr nur Führungskräften vorbehalten. Sie sind inzwischen Teil des „schriftlichen Eindrucks“, den Sie im beruflichen Alltag hinterlassen. Legen Sie deshalb viel Wert auf die Qualität Ihrer Visitenkarten und deren Gestaltung! Sie können das zwar nicht immer beeinflussen, denn in größeren Unternehmen werden sie nach den Grundsätzen eines „Corporate Design“ einheitlich gestaltet. Aber auch mit der Einhaltung scheinbar belangloser Regeln können Sie punkten:


Wählen Sie Form, Material und Design passend zu Ihrem Berufsimage!
Es gibt viele Möglichkeiten – neben dem klassischen Querformat bietet sich z. B. Hochformat an. Als Beispiel habe ich hier mal die Entwürfe für meine Visitenkarte beigefügt:



Auch dem Material sind heute eigentlich keine Grenzen gesetzt. Es gibt Visitenkarten aus Holz, Metall oder Plastik statt Papier. Allerdings sind in „konservativen“ Berufen klassisch gedruckte Karten auf hochwertigem Papier immer noch die beste Lösung. Gegebenenfalls lässt sich auch ein Foto einbinden.

Ihre Visitenkarte vermittelt einen Eindruck von Ihrer Persönlichkeit!
Überprüfen Sie deshalb kritisch, ob Sie Ihre Karte selbst am PC drucken. Annehmbar ist es nur, wenn Sie gutes Papier verwenden und einen erstklassigen Drucker haben. Oftmals ist es jedoch nicht die preisgünstigste Variante. Aber auch professionell gefertigte Karten wirken manchmal „billig“. Ich habe bei meinen Visitenkarten auch auf die vielfältig angebotenen Angebote mit Werbeaufdruck auf der Rückseite verzichtet.

Achten Sie auf die Lesbarkeit!
Bei den Beispielen meiner Visitenkarten hatte ich ja schon erwähnt, dass mir die Lesbarkeit der ersten Variante nicht ausreichend war. Sowohl die Schriftart, als auch die Schriftgröße sind bei der Auswahl zu bedenken. Verschnörkelte Schriftarten eignen sich nur für wenige Berufe (z. B. Antiquitätenhandel, Künstler)

Überlegen Sie sich genau, wie viele Informationen Sie unterbringen möchten!
Nutzen Sie ggf. die Rückseite oder auch Klappkarten. Vor- und Zuname (ggf. mit Titel), Funktion (wenn nötig Abteilung), Geschäftsadresse mit (Mobil-)Telefon, Fax und eMail. Haben Sie eine Internet-Präsenz (die keine „Baustelle ist), dann gehört diese auf jeden Fall mit auf die Visitenkarte.


Fettnäpfchen beim Überreichen der Visitenkarte

Denken Sie daran, dass Sie beim Überreichen Ihr Bild, das Sie von sich abgeben, noch unterstreichen… oder völlig zunichte machen können. Vermeiden Sie deshalb vor allem folgende Fehler:


Japaner zelebrieren zum Beispiel die Übergabe einer Visitenkarte regelrecht. Sie überreichen Ihre Karte mit beiden Händen, quasi wie ein Geschenk. Auch die Karte des anderen übernehmen sie mit beiden Händen und verbeugen sich dabei in dankbarer Weise. Auch wenn Sie diese Zeremonie nicht unbedingt so übernehmen wollen (es würde vielleicht in unseren „Breitengraden“ albern wirken), können Sie trotzdem mit dem dahinter verbundenen Gedanken der Wertschätzung verfahren:



Online-Workshop: Bewerbungstraining

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